Oberbürgermeisterwahl 2021

Amtsinhaber Krogmann (SPD) gewinnt ersten Wahlgang deutlich – Stichwahl mit Fuhrhop (Grüne)

Entscheidung vertagt: Jürgen Krogmann (SPD) hat am Sonntag, 12. September 2021, die Oberbürgermeisterwahl in Oldenburg deutlich mit 40,92 Prozent der Stimmen gewonnen. Der amtierende Oberbürgermeister verfehlte aber die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, die den direkten (Wieder-)Einzug ins Rathaus ermöglicht hätte. Amtsinhaber Krogmann trifft am 26. September in einer Stichwahl auf den von den Grünen nominierten Herausforderer Daniel Fuhrhop (parteilos). Fuhrhop konnte im ersten Wahlgang 29,91 Prozent der Wählerinnen und Wähler hinter sich bringen.

Ergebnisse der weiteren OB-Kandidaten

Der von der CDU nominierte Ulrich Gathmann (parteilos) kam auf 18,43 Prozent der Stimmen und schied damit aus dem Rennen um den Chefsessel im Rathaus aus. Dahinter folgte der Kandidat der Linken, Jonas-Christopher Höpken, mit 5,58 Prozent. 3,71 Prozent der Wählerinnen und Wähler machten ihr Kreuz beim von den Piraten nominierten Andreas Sander (parteilos). Einzelbewerber Michael Stille konnte 1,45 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen und belegte den letzten Platz.

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Über die Wahlbeteiligung

Zur Wahl aufgerufen waren 136.481 Oldenburgerinnen und Oldenburger. Die Wahlbeteiligung betrug 53,83 Prozent. Bei der letzten Oberbürgermeisterwahl 2014 hatte Jürgen Krogmann im ersten Wahlgang 46,6 Prozent der Stimmen gewonnen und sich in der nötigen Stichwahl gegen seinen CDU-Kontrahenten Christoph Baak mit 69,2 Prozent durchgesetzt.   

Stadtratswahl 2021

Grüne im Stadtrat die stärkste Kraft – SPD fällt auf Platz zwei zurück

Die SPD hat bei der Kommunalwahl am 12. September 2021 ihre Stellung als stärkste politische Kraft im Stadtrat eingebüßt und wurde von den Grünen abgelöst. Die Grünen legten um 12,09 Prozentpunkte gegenüber der letzten Wahl vor fünf Jahren zu und verbesserten ihr Ergebnis auf 31,22 Prozent der Stimmen. Die Sozialdemokraten erzielten 28,95 Prozent der Stimmen – das sind 3,73 Prozentpunkte weniger als 2016. Die Grünen erhalten im neuen Rat 16 Mandate (plus sechs), die SPD kommt auf 15 Sitze (minus 1). Im Stadtrat gibt es 50 Sitze zu verteilen, den 51. Sitz hat der Oberbürgermeister inne.

Auf Rang drei fielen die Christdemokraten zurück. Sie erreichten nur noch 17,8 Prozent der Stimmen (minus 4,42 Prozentpunkte) und neun Mandate (minus zwei).

Weitere Sitzverteilungen

Die Linke verlor 1,93 Prozentpunkte und kam auf 7,96 Prozent der Stimmen. Sie wird mit vier Mandaten im Rat vertreten sein und muss im Vergleich zu 2016 einen Sitz abgeben. Die FDP gewann 0,46 Prozentpunkte hinzu und verbuchte 5,31 Prozent der Stimmen für sich. Die Freidemokraten haben sich damit drei Ratsmandate gesichert. Die AfD vereinigte 2,72 Prozent der Stimmen auf sich (2016: 4,76 Prozent). Sie muss einen Sitz abgeben und ist nur noch mit einem Mandat im Rat vertreten. Die Piraten kamen auf 1,37 Prozent (1,17 Prozent in 2016) und erreichten einen Sitz. Für die WFO votierten 0,87 Prozent der Wählerinnen und Wähler (1,22 Prozent in 2016) – somit verliert die Wählergemeinschaft ihren Sitz im Rat.

Weitere Ergebnisse der Stadtratswahl

Erstmals um die Gunst der Wählerinnen und Wähler bei einer Kommunalwahl buhlten die Partei Volt sowie die Basisdemokratische Partei (dieBasis). Volt fuhr auf Anhieb 2,63 Prozent der Stimmen ein und erreichte einen Sitz. DieBasis landete bei 0,86 Prozent, was nicht zu einem Sitz reichte. Als Einzelkandidat chancenlos war Hilbert Schoe: Auf ihn entfielen im Wahlbereich IV 0,3 Prozent der Stimmen.
      
Zur Wahl aufgerufen waren 136.481 Oldenburgerinnen und Oldenburger. Die Wahlbeteiligung betrug diesmal 53,8 Prozent.

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